Der Koalitionsvertrag aus Sicht xund@work

Der politische Wille wurde im Koaltionsvertrag der neuen Ampelregierung niedergeschrieben. Wir haben den Koaltionsvertrag gelesen und das Thema Gesundheit analysiert. Immerhin mit 177 Seiten ein Werk, in dem man schon etwas konkretes erwarten darf. Und wir haben vieles gefunden, was mit der Brille xund@work interessant ist.

Hier unsere 8 Erkenntnisse:

Erkenntnis 1: Verletzlichkeit unseres Gesundheitswesens

Seite 80: Pflege und Gesundheit
Alle Menschen in Deutschland sollen gut versorgt und gepflegt werden – in der Stadt und auf dem Land. Unser Ziel ist eine moderne sektorenübergreifende Gesundheits- und Pflegepolitik. Die Pandemie hat uns die Verletzlichkeit unseres Gesundheitswesens vor Augen geführt. Wir ziehen Lehren und sorgen für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung sowie eine menschliche und qualitativ hochwertige Medizin und Pflege.

Wir schließen daraus, dass es mehr Anstrengungen im Gesundheitswesen geben muss. „Mehr“ heißt auch „neue“. Mit xund@work fördern wir den einfach Zugang zu Gesundheitsleistungen und forcieren Bemühungen seitens Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Richtung Gesundbleibung und Erhaltung der Arbeitskraft.

Erkenntnis 2: Mehr Prävention

Seite 74: Arbeits- und Gesundheitsschutz
Den hohen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der sich wandelnden Arbeitswelt erhalten wir und passen ihn neuen Herausforderungen an. […] Vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützen wir bei Prävention und Umsetzung des Arbeitsschutzes.

Willkommen bei xund@work. Wir haben xund@work genau deswegen geschaffen, um kleine und mittlere Unternehmen den Zugang zur Mitarbeitergesundheit zu erleichtern. Unser Angebot ist ein umfassendes Präventionsportfolio, bei dem sich jeder Mitarbeiter individuell die für ihn zujeweiligen Zeitpunkt passende Gesunheitsmaßnahmen zusammenstellen kann.

Erkenntnis 3: Noch mehr Prävention

Seite 74: Prävention und Rehabilitation
Wir machen längeres, gesünderes Arbeiten zu einem Schwerpunkt unserer Alterssicherungspolitik. Hierzu werden wir einen Aktionsplan „Gesunde Arbeit“ ins Leben rufen sowie den Grundsatz „Prävention vor Reha vor Rente“ stärken. Wir werden Rehabilitation stärker auf den Arbeitsmarkt ausrichten und die unterschiedlichen Sozialversicherungsträger zu Kooperationsvereinbarungen verpflichten. Den Zugang zu Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation werden wir vereinfachen sowie das Reha-Budget bedarfsgerechter ausgestalten. Um frühzeitig einer Erwerbsminderung entgegenzuwirken, wollen wir unter Berücksichtigung der Evaluationsergebnisse den Ü45-
Gesundheits-Check gesetzlich verankern und flächendeckend ausrollen.

Ha! Das könnte aus unserem Werbeprospekt stammen. Vielen Dank, liebe Ampelkoalition. Das hört sich schon fast danach an, als würde uns die Umsetzung des Koalitionsvertrag anvertraut werden. xund@work wird ein wichtiger Pfeiler im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und setzt Prävention an erste Stelle. Checkups und Ü45 und U45 sind in xund@work für unterschiedliche Budgets schon heute verfügbar

Erkennis 4: Mehr Qualität und Transparenz

Wir bringen ein allgemeines Heilberufegesetz auf den Weg und entwickeln das elektronische Gesundheitsberuferegister weiter.

Wir begrüßen die Qualitätsoffensive in der Gesundheitsbranche. Wenn diese noch mit der dringend benötigten Transparenz einhergeht und digital zugreifbar wird, können wir die Angebote für Arbeitgeber und Mitarbeiter öffnen. Unsere Hoffnung ist, dass auch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) wird in diesem Zuge ebenfalls frei digital vernetzbar wird. Hurra!

Erkenntnis 5: Neue Strukturen machen alles besser

Seite 83: Öffentlicher Gesundheitsdienst
[…] Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geht in einem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit am Bundesministerium für Gesundheit auf, in dem die Aktivitäten im Public-Health Bereich, die Vernetzung des ÖGD und die Gesundheitskommunikation des Bundes angesiedelt sind.

Neue Strukturen ermöglichen (hoffentlich), was bislang an Bürokratie scheiterte. im BMG erwarten wir dann kompetente Ansprechpartner – auch für das betriebliche Gesundheitswesen.

Erkenntnis 6: Alles wird digitaler

Seite 83: Digitalisierung im Gesundheitswesen
Wir ermöglichen regelhaft telemedizinische Leistungen inklusive Arznei-, Heil- und Hilfsmittelverordnungen sowie Videosprechstunden, Telekonsile, Telemonitoring und die telenotärztliche Versorgung. […] Wir beschleunigen die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) und des E-Rezeptes sowie deren nutzenbringende Anwendung  und binden beschleunigt sämtliche Akteure an die Telematikinfrastruktur an. […] Sprachmittlung auch mit Hilfe digitaler Anwendungen wird im Kontext notwendiger medizinischer Behandlung Bestandteil des SGB V.

Nochmal ein dickes Plus! Mehr Leistugen werden gefördert, digitale Leistungen kommen hinzu. Das alles benötigt Vermittlung an die Menschen. Wir von xund@work übernehmen die Vermittlung an Mitarbeiter und Arbeitgeber. Besonders interessant sind damit erweiterte Steuererleichterungen bei Leistungen, die im Rahmen des SGB V genutzt werden. Auch ein Kernpunkt von xund@work.

Erkenntnis 7: Ein eigenes Präventionsgesetz

Seite 84: Gesundheitsförderung
Wir entwickeln das Präventionsgesetz weiter und stärken die Primär- und Sekundärprävention. Dem Leitgedanken von Vorsorge und Prävention folgend stellen wir uns der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zielgruppenspezifisch und umfassend. Wir unterstützen die Krankenkassen und andere Akteure dabei, sich gemeinsam aktiv für die Gesunderhaltung aller einzusetzen. Wir schaffen einen Nationalen Präventionsplan sowie konkrete Maßnahmenpakete z.B. zu den Themen Alterszahngesundheit, Diabetes, Einsamkeit, Suizid, Wiederbelebung und Vorbeugung von klima- und umweltbedingten Gesundheitsschäden. Zu Gunsten verstärkter Prävention und Gesundheitsförderung reduzieren wir die Möglichkeiten der Krankenkassen, Beitragsmittel für Werbemaßnahmen und Werbegeschenke zu verwenden.

Schön. Mit einem Präventionsgesetz und den Maßnahmenpaketen wird noch mehr getan als bisher. Jede Ausweitung braucht Vermittlung, damit Informationen und Leistungen bei den Menschen ankommt. Wir sorgen dafür, dass diese bei den Arbeitnehmern ankommen. Und weg mit steuerfinanzierten Werbegeschenken!

Erkenntnis 8: Nur die gesetzlichen Krankenkassen werden gestärkt

Seite 87: Gesundheitsfinanzierung
Wir bekennen uns zu einer stabilen und verlässlichen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Das gefällt uns nicht! Warum nicht auch die private Vorsorge stärken? Warum nicht Argbeitgeber einbeziehen? Warum keine steuervorteile für Menschen, die sich aktiv gesund erhalten? Hier haben wir viele Fragen und sind der Meinung, dass Arbeitgeber und Mitarbeiter im Eigeninteresse viel für die Gesundheitsfinanzierung leisten könnten. Liebe Ampelregierung, wir empfehlen hier eine Nachschärfung.

Unser Fazit

Die 8 Erkenntnisse vermitteln uns, dass Gesunheit größer geschrieben wird als bisher. Das erfreut uns, muss aber auch realisiert werden. Wir stehen bereit, liebe neue Bundesregierung. xund@work hilft mit, dei Versprechungen im Koalitionsvertrag in Realität umzuwandeln.

Für Arbeitgeber bleiben wir bei unserer Empfehlung: Beschäftigen sie sich mit xund@work und verschaffen Sie Ihren Mitarbeiter Zugang zur Gesundheitsplattform xund@work. Alle Infos unter https://xund-at-work.de